Transport der Kakaobohnen

Zum Transport der Kakaobohnen aus den Anbauländern in die Konsumländer in Europa und Nordamerika werden die Kakaobohnen in Säcke aus Jute oder Sisal abgefüllt. Die gefüllten Säcke haben in der Regel ein Gewicht von 60 bis 65 Kilogramm und werden in Container verstaut.

Da Kakaobohnen sehr empfindlich sind müssen eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. So wird die Verwendung von so genannten Kaffeecontainern empfohlen, da diese ventiliert sind. Die Container müssen vor der Beladung mit Kakaobohnen absolut sauber und geruchsfrei sein. Bei frisch ausgewaschenen Container ist darauf zu achten, dass auch die hölzerne Bodenwegerung wieder vollständig trocken ist. Die Container sollten gegen Feuchtigkeit mit Papier ausgekleidet werden und die Decke ist gegen herabtropfendes Schweißwasser mit einer Folie abzuspannen.

Damit die Container mit den Kakaobohnen nicht zu großen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind sollten sie unter Deck verstaut werden. Dabei dürfen sie nicht in der Nähe von Wärmequellen untergebracht werden da die Gefahr der Nachfermentation und Selbsterhitzung besteht.

Der Transport in ventilierten Containern ist die wohl idealste Form. Daneben finden aus Kostengründen auch der Transport in Standard-Containern und Flats statt.

Da die Risiken beim Transport im wesentlichen denen der Lagerung entsprechen sind diese gemeinsam unter folgendem Punkt zu finden:

Gefahren bei Lagerung und Transport von Kakaobohnen


Auf den Seiten des Transport-Informations-Service (TIS) des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. werden ausführliche Hinweise zum Transport von Kakaobohnen gegeben:

www.tis-gdv.de/tis/ware/genuss/kakao/kakao.htm