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Europäisches Parlament verabschiedet Internationales Kakaoabkommen

Arne Homborg
(15.03.2012)
Das Europäische Parlament hat gestern dem Internationalen Kakaoabkommen zugestimmt. Ziel des Abkommens ist es, die Zusammenarbeit zwischen Exporteuren und Importeuren zu verbessern und für mehr Transparenz auf den Kakaomärkten zu sorgen. Gleichzeitig wurde eine Resolution für den Kampf gegen Kinderarbeit im Kakaoanbau angenommen. Das Kakaoabkommen zielt auf die Verbesserung der Lebensbedingungen vor allem von Kleinbetrieben im Kakaoanbau. Diese Produzieren rund 90 % der weltweiten Kakaoernte. Auf der anderen Seite ist Europa der größte Importeur für Kakaobohnen weltweit. Rund 40 % der Weltkakaoernte werden in Europa verarbeitet und gegessen. Das Kakaoabkommen ersetzt das Abkommen aus dem Jahr 2001. Das neue Abkommen wird 10 Jahre gültig sein.