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Hurrikan Eta trifft Kakao- und Kaffeefarmer

Starke Ernteausfälle und komplett zerstörte Farmen in Mittelamerika

Arne Homborg
(06.12.2020)

Vor wenigen Wochen traf der Hurrikan Eta auf die Atlantikküste in Mittelamerika und richtete großen Schaden an. Der Hurrikan der Stufe 4 traf mit Windgeschwindigkeiten von 240 km/h auf die Küste, entwurzelte ungezählte Bäume und brachte dazu sindflutartigen Regen mit, der für massive Überschwemmungen sorgte. Über 100 Todesopfer in den betroffenen Ländern sind zu beklagen. Laut UNICEF verlorenen mehrere Millionen Menschen ihr zu Hause.

Auch die Farmer und ihre Plantagen melden große Schäden. Bis zu 30 Prozent der Kakaoernte in Nicaragua und 15 bis 20 Prozent der Kaffeeernte in El Salvador sind vermutlich verloren. Auch auf den Plantagen in Guatemala und Costa Rica kam es zu starken Schäden. Auf vielen Plantagen ist nicht nur die aktuelle Ernte betroffen, sondern zerstörte Pflanzen, Gebäude und Infrastruktur werden für die Farmer noch länger starke Ausfälle bedeuten.