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Kamerun will Kaffee- und Kakaoanbau ausbauen

Arne Homborg
(11.10.2014)
Kamerun möchte von 2015 bis 2020 rund 1,2 Milliarden USD in den Ausbau von Kaffee- und Kakaoanbau investieren. Als Ziel hat sich das westafrikanische Land 600.000 Tonnen Kakaoproduktion bis 2020 gesetzt. Der Anbau von Arabica-Kaffee soll auf 25.000 Tonnen und der Anbau von Robusta-Kaffee auf 125.000 Tonnen gesteigert werden. Zuletzt waren sowohl die Exporte von Kakao, wie auch von Kaffee aus Kamerun rückläufig. In der gerade abgelaufenen Saison sank der Kakaoexport auf 206.000 Tonnen. Noch im Vorjahr waren es 228.911 Tonnen. Der Export von Robusta-Kaffee sank von 35.000 Tonnen auf 14.700 Tonnen und Arabica-Kaffee bewegt sich schon länger bei 2.000 bis 3.000 Tonnen. Kakao und Kaffee machen im Nicht-Holz-Gesamtexport des Landes einen Anteil von 35 % aus. Mit der Investition soll der Abwärtstrend gestoppt und der Anbau der Rohstoffe deutlich gesteigert werden.