Droste Nederland B.V.

Hersteller Schokolade

Schokoladenhersteller, sg

Runnenbergweg 31
8171 MC Vaassen
Niederlande
0578-578200
info@droste.nl

1863 Geschichte Die Firma wurde im Sommer 1863 von Gerardus Johannes Droste in Haarlem gegründet und verkaufte zunächst Schokoladenpastillen und schenkte Trinkschokolade (auf Wasserbasis) aus. Ab 1891 wurde die gesamte Verarbeitung des Kakao in einer eigenen Fabrik durchgeführt. Ab 1897 wird das Sortiment stark erweitert, es kommen unter anderem Kakaopulver und Figuren hinzu. Um 1900 beginnt die Firma ins europäische Ausland zu exportieren und ab 1905 betritt man auch den amerikanischen Markt. Ebenfalls um 1900 erscheint zum ersten Mal die Amme auf der Verpackung von Droste. Sie wurde von Jan (Johannes) Musset entworfen der wahrscheinlich das bekannte Bild von J. E. Liotard als Inspiration hatte. Der erste Weltkrieg brachte mit seiner Rohstoffknappheit eine kurze Unterbrechung, aber 1930 beschäftigte das aufstrebende Unternehmen bereits 800 Mitarbeiter. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Fabrik von Droste durch alliierte Bombenangriffe zerstört und Produktion und Vertrieb mussten eingestellt werden. In den ersten Nachkriegsjahren konnte mangels guter Rohstoffe nur der Inlandsmarkt bedient werden. Der Export wurde erst fünf Jahre später wieder aufgenommen. 1961 wurde eine neue Fabrik eröffnet und die Firma beschäftigte rund 1.000 Mitarbeiter. Die Produkte wurden wieder Weltweit vertrieben, der Exportanteil betrug rund 40 %. Bis 1975 war Droste im Besitz und unter der Leitung der Familie Droste. Dann erwarb Widow J. Van Nelle die Firma. Nachdem die Gesellschaftsstruktur der neuen Besitzer in den folgenden Jahren mehrfach geändert wurde übernahm im Jahr 1990 schließlich der niederländische Konzern CSM die Firma Droste. 1997 wurde Droste von dem schweizer Konzern Hosta übernommen und ist seit dem innerhalb des Konzerns selbstständig tätig. Zur Geschichte von Droste ist auch ein Buch erschienen: Droste the history of the Haarlem cocoa- and chocolatefactory", von A. Ebeling und W. Hering. ISBN 90-6076-433-1.