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Abfallreduzierung beim flüssigen Schokoladentransport

Mega-Inliner bietet Lösung zur Einsparung von CO2 und Wasser

Arne Homborg
(09.03.2021)

Die meisten Menschen denken beim Transport von Schokolade an Kartons voller Tafeln, Blöcke oder Säcke mit Kuvertüredrops. Gerade beim Transport von Halbfabrikaten wie Kakaomasse, Kakaobutter und Schokoladenmassen, werden aber vor allem beheizte Tankwagen eingesetzt die die Masse flüssig transportieren. Der Transport in den Tankwagen, die gerne 15 bis 25 Tonnen Schokolade fassen können, ist günstiger als der Transport in festen Gebinden. Die Energiemenge die zum beheizen der Tankwagen benötigt wird ist kleiner als die Energiemenge, die für den festen Transport erst zum Abkühlen und dann zum wieder Aufschmelzen benötigt wird. Außerdem wird keine Verpackung für den Transport benötigt.

Hoher Reinigungsaufwand

Der flüssige Transport hat aber auch einen entscheidenden Nachteil. Die Tanks können nie vollständig entleert werden und müssen aufwändig gereinigt werden.  Zunächst entstehen bei der leeren Rückfahrt des Tankwagens Kosten für Sprit, da bis zu 250 kg Schokoladenreste im Tank verbleiben, die mitbewegt werden müssen. Ist der Tankwagen wieder am Ausgangsort muss er aufwändig gereinigt werden, bevor er wieder mit neuer Schokolade beladen werden darf. Das erfordert, neben viel Arbeitskraft, pro Tank 2.000 bis 2.500 Liter Trinkwasser und teilweise auch den Einsatz von Reinigungsmitteln.

Lösung von Mega-Inliner für den flüssig Transport von LebensmittelnNeue Lösung von Mega-Inliner

Die niederländische Firma Mega-Inliner hat eine Lösung entwickelt, die Aufwand, Kosten und Umweltbelastung deutlich reduzieren sollen. Dazu wird vor dem Transport ein Inliner aus Kunststoff in den Tank eingebracht. Dieser wird nach dem Transport einfach entfernt und der Tank kann direkt wieder verwendet werden. Laut Mega-Inliner soll die Verwendung ausgesprochen einfach sein und die Installation in fünf Minuten erfolgen. Das entfernen eines gebrauchten Inliners soll innerhalb von 15 Minuten möglich sein. Deutlich schneller als jede Reinigung eines Tanks. Trotz des Einsatzes von Kunststoff, der vollständig recycelbar ist, soll die CO2 Emission um 30 % gesenkt werden können und der Einsatz von Trinkwasser und Reinigungsmitteln überflüssig werden. Außerdem sollen die Tanks weniger beansprucht werden und länger halten, da sie weder mit dem Produkt noch mit Reinigungsmitteln in Kontakt kommen.

Weitere Informationen bei Mega-Inliner