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Barry Callebaut erweitert Nachhaltigkeitsprogramm in Indonesien

Arne Homborg
(06.06.2016)
Der Konzern Barry Callebaut hat angekündigt sein Programm für nachhaltigen Kakaoanbau in Indonesien deutlich auszubauen. Indonesien ist der drittgrößte Kakaoproduzent der Welt. Für den Schweizer Weltmarktführer ist Indonesien aber nicht nur ein Lieferland für den wichtigsten Rohstoff, sondern das Unternehmen verfügt auch über zwei Fabriken zur Kakaoverarbeitung direkt vor Ort. Eine weitere Fabrik zur Herstellung von Schokolade soll im Laufe des Jahres eröffnen.
Im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms trainiert Barry Callebaut unter anderem Kakaobauern in Indonesien. Diese Schulungen sollen jetzt deutlich ausgebaut werden. So soll die Zahl der Ausgebildeten Farmer von 20.000 auf bis zu 50.000 im Jahr 2020 steigen.
Neben dem Ausbau der Ausbildung wird auch die Zahl der Experten, die direkt auf den Plantagen unterstützen innerhalb der nächsten anderthalb Jahre von derzeit 70 auf 150 erhöht. Außerdem plant Barry Callebaut neue Kakaoaufzuchtstation um den Kakaofarmern mehr Setzlinge für die Erneuerung alter Plantagen liefern zu können. Zur Zeit produzieren 25 Zuchtstationen rund 130.000 Setzlinge pro Jahr. Bis 2018 soll es 50 Stationen geben und rund eine Million Setzlinge pro Jahr gezogen werden. Außerdem wird das gesamte Projekt auf Sumatra und Bali ausgedehnt.
Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen auch die Premium-Zahlungen für zertifizierten Kakao verdoppelt werden. In den letzten drei Jahren zahlte der Konzern in Indonesien rund 1 Million US$ an Prämien.