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Barry Callebaut Fabrik in Dijon lag nach Bombenalarm still

Arne Homborg
(13.11.2012)
Ein Bombenalarm legte die Produktion bei Barry Callebaut im französischen Dijon für mehrere Tage lahm. Nach einer anonymen Bombendrohung war das Werk gründlich nach Sprengkörpern untersucht worden. Erst vor kurzem ist das Werk in Dijon an den neu gegründeten Schokoladenhersteller Chocolaterie de Bourgogne verkauft worden (Kaufpreis 1 Million Euro). Damit hat sich Barry Callebaut von seiner letzten Fabrik für Konsumgüter getrennt. Das Werk war erst 2007 von Nestlé gekauft worden. Seit 2009 trennte sich Barry Callebaut schrittweise von allen Konsumgüterfabriken um sich auf das Industriekundengeschäft zu konzentrieren. Mit dem Verkauf an die unter anderem von ehemaligen Callebaut-Managern gegründete Chocolaterie de Bourgogne soll es nach Aussage des Unternehmens keine Arbeitsplatzstreichungen geben. Zur Zeit werden rund 278 Mitarbeiter beschäftig. Barry Callebaut hatte erst vor drei Jahren 100 Arbeitsplätze im Werk gestrichen.