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Coffee and Cocoa Council kündigt Reform an

Gebühren für ausländische Exporteure in der Elfenbeinküste sollen gesenkt werden

Arne Homborg
(19.06.2020)

Das Conseil du Café-Cacau / Coffee and Cocoa Council (CCC) der Elfenbeinküste hat mit einer neuen Reform begonnen, von der ausländische Kakaoexporteure profitieren dürften. Die Elfenbeinküste ist der weltweit größte Kakaoproduzent und der Kakaoexport unterliegt als wichtiger Devisenbringer der staatlichen Kontrolle. Die Reform sieht jetzt eine Reduzierung der Gebühren für ausländische Kakaoexporteure vor, wenn sie Kakaobohnen ankaufen. Laut CCC sei es durch das bisherige System unterschiedlicher Gebühren zu einer Doppelbelastung der Exporteure gekommen, die zum einen für Lagerung und Sicherheit Gebühren zahlen mussten und zum anderen beim Export erneut zur Kasse gebeten wurden.

Eingeschränkt wird dafür die Bevorratung von Kakaobohnen. Die internationalen Händler dürfen in Zukunft nur noch 2 % mehr Kakao in ihren Lagern haben, als die Menge, für die sie Exportkontrakte besitzen. Bislang durften die Händler bis zu 10 % mehr Kakao einlagern. Angeblich führt die Lagerhaltung zu höheren Preisen am Markt und Exporteure haben teilweise Probleme Kakao zu bekommen.

Die Reform wurde teilweise bereits umgesetzt und soll spätestens zum Start der nächsten Kakaosaison im Oktober diesen Jahres vollständig abgeschlossen sein.

Mehr Informationen beim Conseil du Café-Cacau