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Elfenbeinküste und Ghana planen Kooperation beim Kakaoverkauf

Arne Homborg
(20.06.2018)
Die beiden wichtigen Anbauländer für Kakao, die Elfenbeinküste und Ghana, planen eine enge Kooperation bei der Vermarktung ihres Kakaos. Zusammen erzeugen die beiden Länder ca. 60 % der weltweiten Kakaoernte. Bislang gibt es zwischen den Kakaoproduzierenden Ländern kaum Absprachen, wie es etwa bei den Erdölproduzierenden Ländern der Fall ist. Die Zusammenarbeit der beiden westafrikanischen Länder könnte das jetzt ändern und in Zukunft tatsächlich eine regulierende Wirkung auf den Kakaomarkt haben. Beide Länder wollen nun zunächst ihre staatlichen Vermarktungssysteme harmonisieren um dann in Zukunft gemeinsam zu entscheiden wann und welche Mengen Kakao auf den Markt gebracht werden sollen. Außerdem planen beide Länder auch einen Mindestpreis für Kakaobauern festzusetzen und diesen jeweils vor Beginn der nächsten Saison bekannt zugeben. Ein weiteres gemeinsames Ziel soll der Schutz der Wälder sein. Das dürfte ebenfalls Einfluss auf die Kakaoernte haben, denn vor allem in der Elfenbeinküste hat die Zahl der illegalen Plantagen in geschützten Wäldern in den letzten Jahren stark zugenommen.