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ICCO erwartet für 2017/2018 einen leichten Kakaoüberschuss

Arne Homborg
(07.03.2018)
Für die Kakaosaison von Oktober 2017 bis September 2018 erwartet die International Cocoa Organization (ICCO) einen leichten Kakaoüberschuss von rund 105.000 Tonnen. Gleichzeitig geht die ICCO davon aus, dass die Ernte 2017/2018 ca. 2,3 Prozent auf 4,64 Millionen Tonnen fallen wird. Vor allem wegen anhaltender Trockenheit in West Afrika wird eine kleinere Ernte erwartet. Aber auch geringere Kakaopreise für Farmer in der Elfenbeinküste führen zu kleinerer Ernte. Niedrige Einkommen führen zu weniger Einsatz von Dünger und weniger Bereitschaft und Möglichkeiten in den Kakaoanbau zu investieren. West Afrika ist mit den beiden Ländern Elfenbeinküste und Ghana die Hauptanbauregion für Kakao. Während die Ernte geringer ausfallen soll, erwartet die ICCO bei de Verarbeitung von Kakaobohnen ein weltweites Plus um 2 Prozent auf 4,49 Millionen Tonnen. Das vergangene Kakaojahr 2016/2017 endete mit einem Überschuss von 300.000 Tonnen nachdem die Ernte um 19 Prozent und die Verarbeitung um 7 Prozent gestiegen war. Aufgrund des anhaltenden Überschusses erwarten Experten allenfalls einen leichten Anstieg bei den Kakaopreisen. Im Dezember 2017 lag der durchschnittliche Preis an den Börsen in London und New York mit 1.917 US$ auf dem tiefsten Stand seit 2007. Für das laufende Jahr wird ein durchschnittlicher Preis von 2.200 $ bis 2.300 $ erwartet.