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Kolumbien stärkt mit neuer Allianz den Kakaomarkt

Arne Homborg
(30.05.2015)
Die Behörden in Kolumbien haben die Great Cocoa and Chocolate Alliance (GCCA) in Bogotá gegründet um den Export von Kakao und Schokoladenprodukten zu fördern. Die öffentlich-private Initiative wird von internationalen Entwicklungsorganisationen unterstützt. Ziel der GCCA ist es, innerhalb der Edelkakaobranche für Synergien und den erfolgreichen Eintritt in ausländische Märkte zu sorgen.
Neben verschiedenen kolumbianischen Ministerien, wie den Ministerien für Landwirtschaft, Wirtschaft, Tourismus und Justiz, gehören Entwicklungsorganisationen aus den USA, der Schweiz, Kanada und Deutschland zur GCCA. Weiterhin gehören verschiedene Forschungs- und Finanzierungseinrichtungen zur Allianz. Neben der Förderung des Exportes ist die Verbesserung der Kakaoproduktion ein Ziel der GCCA. Zur Zeit verbraucht Kolumbien mehr Kakao, als es selber anbaut. Deshalb gibt es schon länger Projekte um die Produktivität der Kakaofarmen zu verbessern und den Anbau von 50.000 t auf 100.000 t pro Jahr zu verbessern. Kolumbien ist für die Qualität seines Kakaos bekannt, 100% des aus Kolumbien exportierten Kakaos gelten als „Fino de Aroma cacao“, also als Edelkakao mit besonders feinem Aroma.