Thüringer Schokoladewerk Beteiligungsgesellschaft mbH

Hersteller Schokolade

Schokoladenhersteller, sg

07309 Saalfeld
Deutschland

Die Thürigner Schokoladenwerke gehören heute zu Stollwerck einem Unternehmen der Baronie Gruppe aus Belgien. Geschichte Der Volkseigene Betrieb (VEB) Thüringer Schokoladenwerke entstand 1966 aus der Zusammenlegung des VEB Rotstern (ursprünglich Mauxion gegründet 1855) und des VEB Berggold (ursprünglich Robert Berger gegründet 1876) und später der Süßwarenfabrik Erfurt. Am Standort in Saalfeld hatte es bereits seit 1901 eine Fabrik von Mauxion gegeben. Der Betrieb produzierte rund 95 % aller Schokoladentafeln der DDR und beschäftigte rund 1.600 Mitarbeiter (Anfang der 80ieger). Mit der Wende 1989 wird das Unternehmen in die Thüringer Schokoladenwerk GmbH umgewandelt. Der VEB Berggold wird ausgegliedert ebenfalls in eine GmbH umgewandelt und 1991 an die Heinerle Spiel- und Süßwaren GmbH aus Bamberg verkauft. Die Thüringer Schokoladenwerk GmbH selbst wird 1991 von Stollwerck übernommen. Damit endet die Geschichte des VEB Thüringer Schokoladenwerke. Es leben unabhängig voneinander weiter die Firma Berggold und die Marke Rotstern. Nachdem die Marke Rotstern von Stollwerck zunächst vergessen wurde, wurde der Markenname später vom Thüringer Handelshaus Alsen übernommen und seit 2002 darunter wieder Schokolade verkauft. Die Fabrik selber bleibt bei Stollwerck und firmiert unter dem Namen "Thüringer Schokoladewerk Beteiligungsgesellschaft mbH". Siehe auch: Berggold Siehe auch: Rotstern