Barry Callbebaut investiert 250 Millionen in weltgrößte Schokoladenfabrik

22. Februar 2026 durch
Arne Homborg

Die weltweit größte Schokoladenfabrik steht im belgischen Wieze und gehört zum globalen Großkonzern Barry Callebaut mit Sitz in der Schweiz. Mit 13.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern einen Jahresumsatz von zuletzt 14,8 Milliarden Schweizer Franken. Weltweit betreibt Barry Callebaut rund 60 Fabriken zur Kakaoverarbeitung und Schokoladenherstellung. In zwei Fabriken in Belgien sollen jetzt insgesamt 375 Millionen Euro investiert werden. 250 Millionen Euro gehen an die weltgrößte Schokoladenfabrik in Wieze. Dort soll die Infrastruktur modernisiert und die Effizienz gesteigert werden.

Weitere 125 Millionen Euro gegen an die Fabrik in Halle, deren Kapazität erweitert werden soll. Mit den Investitionen stärkt Barry Callebaut Belgien als weltweit wichtigsten Produktionsstandort. Wieze ist nicht nur der wichtigste Standort von Barry Callebaut, es war 1911 auch der Gründungsort von Callebaut. Heute ist Callebaut als belgische Schokoladenmarke das wichtigste Aushängeschild des Konzerns. In Wieze werden vor allem Kuvertüren und Schokoladenmassen für Industrie und Handwerk produziert. Der Standord Halle fertigt vor allem Füllungen, Compounds und Dekore.

Es gibt keine konkreten Angaben, welche Investitionen erfolgen, lediglich von Verbesserung bei Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz ist die Rede. Bei der Investitionssumme kann man von grundlegenden Modernisierungen an Infrastruktur wie Straßen und Gebäuden ausgehen.

Zur Webseite von Barry Callebaut

Titelfoto Fabrik in Wieze, Barry Callebaut


Arne Homborg 22. Februar 2026
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