In Dresden plant Camondas über 135.000 Euro in die Erweiterung des eigenen Museums zu investieren. Camondas begann als Schokoladenhändler, produziert inzwischen selber verschiedene Produkte, betreibt Eisdielen und ein Café in Dresden und seit 2019 auch ein eigenes Schokoladenmuseum.
Die Ausstellungsfläche des Museums soll bis Anfang 2027 auf 400 Quadratmeter wachsen, doppelt so viel wie bisher. Vor allem der Schokoladen-Geschichte Dresdens soll mehr Raum eingeräumt werden, schließlich war Dresden eins inoffizielle Schokoladenhauptstadt Deutschlands. Zahlreiche große und Namhafte Unternehmen kamen aus Dresden und der näheren Umgebung.
Teil des Museums ist auch eine Sammlung von 1.300 historischen Schokoladenformen der Dresdner Formenfabrik Anton Reiche, einst einer der größten und bekanntesten Hersteller für Schokoladenformen der Welt. Die Formen sind eine Dauerleihgabe der Nachfahren des Unternehmers Anton Reiche. Viele der Formen sollen wieder zum Leben erweckt werden. Besucher sollen sich Formen für die Herstellung eigener Schokoladen-Kreationen aussuchen können.
Camondas Schokoladenmuseum plant Vergrößerung