Caoni - feine Schokolade aus Arriba Kakao

6. März 2008 durch
Arne Homborg
Die Internationale Süßwarenmesse ISM ist zwar schon ein paar Wochen vorbei, es stehen aber immer noch ein paar Produktvorstellungen aus. Heute geht es mit der BLK Corporations S.A. aus Ecuador los. Das Unternehmen mit Sitz in Quito, Ecuador verarbeitet ausschließlich Arriba Kakao. Die Schokolade wird unter dem Markennamen Caoni vertrieben, benannt nach dem gleichnamigen Fluss in Ecuador der durch die drei Provinzen Esmeraldas, Manabí und Los Rios fließt.

3 Regionen - 6 unterschiedliche Schokoladen

Caoni verwendet Arriba Kakao aus den drei Provinzen Esmeraldas, Manabí und Los Rios. Die Kakaobohnen werden nach Anbauregion getrennt verarbeitet und in zwei Kakaostärken angeboten: Esmeraldas 55% und 77%, Manabi 55% und 77% und Los Rios 55% und 77%. Die Schokoladen aus Esmeraldas und Manabi bieten milde Kakaonoten, wie sie für den Arriba aus Ecuador typisch sind. Insbesondere die Manabi ist auch bei 77 % Kakaogehalt noch sehr mild. Die Los Rios überrascht dagegen mit einem für Ecuador erstaunlich kräftigen Kakaoaroma mit Noten nach Blumen und Gewürzen, ohne dabei bitter zu sein.

Milchschokolade mit ecuadorianischen Zutaten

Neben den dunklen Schokoladen bietet Caoni 4 Milchschokoladen. Neben einer puren Milchschokolade werden weitere typische Zutaten aus Ecuador eingesetzt. Es gibt eine Milchschokolade mit Macadamia Nüssen, eine mit Kaffee und eine mit Passionsfrucht. Insbesondere die Variante mit Passionsfrucht fällt auf. Verwendet werden getrocknete Passionsfrüchte (nicht gefriergetrocknet) die ein kräftiges säuerliches Aroma haben und einen schönen Gegensatz zur Milchschokolade bietet. Beim Probieren hat man im ersten Moment nur das Schokoladenaroma bevor die Passionsfrucht sich im Mund immer deutlicher Ausbreitet. Es bleibt ein langer Angenehmer Nachgeschmack nach reiner Passionsfrucht, völlig ohne Schokolade. Bislang werden die Schokoladen von Caoni vor allem in Nordamerika vertrieben. Eine Markteinführung in Europa ist in Vorbereitung.
Arne Homborg 6. März 2008
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