Der deutsche Maschinenbauer Probat aus Emmerich ist weiter auf Wachstumskurs. Nachdem 2025 mit weltweit rund 1.200 Mitarbeitern ein Umsat von 287 Millionen Euro erwirtschaftet wurde, rechnet die Geschäftsführung im laufenden Jahr damit, die 300 Millionen Euro zu erreichen. Probat baut seit 1868 Röstmaschinen für Kaffee und ist in den letzten Jahren auch immer stärker im Bereich Kakao und Schokolade vertreten. Dabei deckt das Unternehmen alles vom kleinen Spezialitätenröster bis zur Industrieanlage ab. Gebaut werden jährlich rund 50 Industrie-Röster, über 400 Spezialitäten-Röster, über 20 Mühlen und zwei bis drei komplett neue Röstereien, die Probat im Kundenauftrag plant und umsetzt. Zuletzt unter anderemm eine neue Kaffee-Großrösterei mit einer Kapazität von 55.000 Tonnen pro Jahr für Luckin Coffee in China. Die Kaffeehauskette Luckin Coffee wurde erst 2017 gegründet, hat aber mit mehr als 30.000 Filialen bereits Starbucks in China abgehängt.
Mit ständigen Weiterentwicklungen sorgt Probat dafür, seine Marktposition zu behaupten. So setzen die Röster auf konsequente Wärmerückgewinnung zur Energieeinsparung und erste Hybrid-Röster können sowohl mit Strom als auch mit Gas betrieben werden.
Starkes Wachstum auch im Bereich Schokoladenmaschinen
Aber auch im Bereich Kakaoverarbeitung ist Probat inzwischen stark und deckt inzwischen den gesamten Herstellungsprozess von Schokolade ab. Erreicht wurde das Wachstum im Bereich der Schokoladenmaschinen unter anderem durch die Übernahme von Royal Duyvis Wiener (Niederlande), AC Horn (USA) und MacIntyre Chocolate Systems (Großbritannien).
Maschinenbauer Probat auf Wachstumskurs