Barry Callebaut meldet starkes Wachstum im ersten Halbjahr

Deutliches Plus bei Umsatzvolumen und Konzerngewinn

Arne Homborg
(21.04.2020)

Der Schweizer Schokoladenkonzern Barry Callebaut, Weltmarktführer für Industrieschokolade, meldet für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2019/2020 ein starkes Wachstum beim Volumen und bei der Profitabilität. Im Ende Februar abgelaufenem ersten Halbjahr verkaufte der Konzern 1,1 Millionen Tonnen Schokoladen- und Kakaohalbfabrikate, ein Plus von 5,4 % im Vergleich zum ersten Halbjahr des vorherigen Geschäftsjahres. Der Umsatz stieg um 5,8 Prozent in lokalen Währungen (plus 2,4 Prozent in Schweizer Franken). Besonders deutlich stieg auch der Konzerngewinn um 11,6 Prozent in lokalen Währungen (plus 7,1 Prozent in Schweizer Franken). Damit gelingt dem Schweizer Konzern erneut ein Wachstum deutlich über dem Weltmarkt, der im gleichen Zeitraum laut Unternehmensangaben stagnierte.

COVID-19 bestimmt das zweite Halbjahr

Auf die COVID-19 Pandemie hat der Konzern früh mit organisatorischen Maßnahmen reagiert. Trotzdem erwartet man für das zweite Halbjahr einen Einfluss auf das Geschäft, da in vielen Ländern der Bereich Gourmet (Konditoren, Chocolatiers, Restaurants) von behördlich angeordneten Schließungen betroffen ist. Für den Geschäftsbereich Industriekunden sieht Barry Callebaut bislang keine extremen Einflüsse, da der Bereich des normalen Lebensmittelhandels bislang ohne größere Störungen läuft. Trotzdem hält man eine Vorhersage über die kurzfristige Entwicklung für zu Riskant, hält allerdings an den mittelfristigen Zielen bis zum Ende des Finanzjahres 2021/22 fest.

Weitere Informationen unter www.barry-callebaut.com