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Deutsche Süßwarenindustrie gegen verpflichtende neue Kennzeichnung

Erweitertes Kennzeichnungssystem für Lebens mittel in der EU soll freiwillig bleiben

Arne Homborg
(28.05.2020)

In Kürze wird die Europäische Union (EU) ihre neue Strategie Farm to Fork (Vom Hof auf den Tisch) vorstellen in der es auch um eine erweiterte Kennzeichnung von Lebensmitteln geht, insbesondere um Nährwertkennzeichnungen auf der Vorderseite von Produkten. Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindstrie (BDSI) fordert jetzt vehement, dass diese neue Kennzeichnung unbedingt freiwillig bleiben muss. Man begrüßt und unterstützt zwar ein visualisierende Nährwertkennzeichnungsmodell, um Verbrauchern eine rasche Orientierung zu ermöglichen, eine Kennzeichnungspflicht wird aber abgelehnt.

Wie der BDSI fordert, „muss ein zukünftiges, in der EU harmonisiertes Front-of-Pack-Kennzeichnungssystem nach Auffassung des BDSI freiwillig bleiben, strikt wissenschaftlich basiert sowie nicht diskriminierend sein und der Komplexität von Ernährung und Ernährungsempfehlungen gerecht werden.

Bastian Fassin, Vorsitzender des BDSI begründet das in der Erklärung des BDSI vor allem mit der Corona Krise: „Was die Unternehmen in und auch nach der Corona-Krise brauchen, sind Entlastungen und keine neuen Belastungen. Deshalb muss ein neues Kennzeichnungssystem für Lebensmittel unbedingt freiwillig bleiben. Neue regulatorische Auflagen wie die Umstellung aller Verpackungen werden gerade die kleineren und mittleren Unternehmen der deutschen Süßwarenindustrie nicht mehr zusätzlich stemmen können.

Die Stellungnahme des BDSI ist zu finden unter: www.bdsi.de