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fairafric möchte fairste Schokolade der Welt produzieren

Arne Homborg
(07.04.2016)
Das Schokoladen-Startup „fairafric“ von Gründer Hendrik Reimers hat sich vorgenommen die fairste Schokolade der Welt zu produzieren. Der Gedanke dahinter ist einfach, statt nur fair gehandelten Kakao einzukaufen und in Europa zu verarbeiten, soll die gesamte Produktion direkt in Ghana stattfinden und damit auch die daraus resultierende Wertschöpfung nach Afrika verlagert werden. Laut Reimers bleibt bei herkömmlicher Fairtrade-Zertifzierung durchschnittlich nur 1 US-Cent mehr im Herkunftsland. Bei einer Produktion durch fairafric direkt in Ghana verbleiben mindestens 50 US-Cent pro Tafel mehr im Ursprungsland. Gleichzeitig entstehen durch jeden Arbeitsplatz in der Verarbeitung von Agrarrohstoffen 2,8 weitere Arbeitsplätze im jeweiligen Land, so eine Untersuchung der Weltbank. Neu ist die Idee, Schokolade direkt im Anbauland zu produzieren, nicht. Allerdings beschränkt sich das in Westafrika bislang hauptsächlich auf die Produktion von Halbfabrikaten. Anders in den Ländern Lateinamerikas, aus denen auch namhafte Endprodukte kommen.
Zum Start versucht fairafric über die Crowdfunding Plattform Kickstarter eine möglichst große Zahl an Vorbestellungen für Schokolade zu erhalten. Die Kampagne läuft noch bis zum 21. April.
Weitere Informationen unter www.fairafric.com