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Ferrero kauft Nestlé’s US-Süßwarengeschäft für 2,8 Milliarden US$

Arne Homborg
(17.01.2018)
Das italienische Familienunternehmen Ferrero hat für 2,8 Milliarden US$ das Süßwarengeschäft von Nestlé in den Vereinigten Staaten von Amerika übernommen. Bereits länger war bekannt, dass Nestlé sich vom nordamerikanischen Süßwarengeschäft trennen wollte. Neben Ferrero war unter anderem Hershey als Käufer im Gespräch. Nestlé macht mit Süßwaren in den USA einen Umsatz von 924 Millionen US$ (2016). Zum Geschäft gehören unter anderem die Marken Butterfinger, Baby Ruth und Raisinets. Der Kauf umfasst die auf den US-Markt ausgerichteten Marken von Nestlé. Internationale Marken wie Toll House wurden nicht verkauft. Neben den Marken übernimmt Ferrero auch die Fabriken in Bloomington, Franklin Park und Itasca, Illinois, sowie die alle weiteren mit dem Süßwarengeschäft verbundenen Mitarbeiter von Nestlé. Damit wird Ferrero laut Analysten zum drittgrößten Schokoladenanbieter der Welt und kann seine Position in den USA deutlich ausbauen. Bislang war Ferrero dort mit Ferrero Rocher, Nutella und Tic Tac auf dem Markt und hatte vor kurzem die lokalen Unternehmen Fannie May und Ferrara übernommen. Nestlé möchte sich in Zukunft lieber auf Geschäftsfelder konzentrieren, in denen das Unternehmen mehr Wachstumsmöglichkeiten sieht und Marktführerpositionen hat. Dazu zählen Tierfutter, Wasser, Kaffee und Fertiggerichte.