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ISM: Barry Callebaut stellt erste Schokoladensprache vor

Arne Homborg
(29.01.2018)
Der Schweizer Schokoladenkonzern Barry Callebaut und der Aromenhersteller Givaudan haben gemeinsam eine Schokoladensprache entwickelt. Die Sprache der Schokoladensensorik soll dabei helfen Schokolade besser Verkosten und das Wahrgenommene besser beschreiben zu können. Damit sollen zum einen Verbraucher in die Lage versetzt werden Schokolade in all ihrer Vielfalt zu erfassen und zum anderen sollen Schokoladenproduzenten mit der Schokoladensprache ihre Produkte besser erklären und beschreiben können. Laut Barry Callebaut ist dies die erste wissenschaftliche Entwicklung ihrer Art. Zwei Jahren haben Experten der beiden Unternehmen und Wissenschaftler der Sensorik an der Sprache gearbeitet, die im Februar als Buch unter dem Titel „Hidden Persuaders in cocoa and Chocolate. A Flavor Lexikon for Cocoa and Chocolate Sensory Professionals.“ erscheinen wird. Die Idee zu diesem Werk entstand, weil es bislang keine solche Sprache für Schokolade gab, man aber die Vorteile bei anderen Genussmitteln sah. So ist für die Verkostung von Wein schon lange eine solche Sprache etabliert und auch bei Kaffee und Craft-Bier gibt es inzwischen solche Ansätze. Die neue Schokoladensprache wurde heute auf der Internationalen Süßwarenmesse ISM in Köln vorgestellt. Ebenfalls gezeigt wurde ein passendes Aromenrad (Consumer Chocolate Sensory Wheel), mit 87 Deskriptoren, die Geschmack, Textur und Aroma von Schokolade beschreiben.