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MilkBoy bringt Schweizer Schokolade zurück in die USA

Arne Homborg
(28.07.2015)
Der Startup Schokoladenhersteller MilkBoy möchte den US-Premiummarkt mit Schweizer Schokolade erobern. Der Gründer Emmanuel Schmerling kommt aus einer Familie die bereits seit mehreren Generationen Schokolade und vor allem Käse produziert. Emmanuel Schmerling verließ Ende 2014 das Familienunternehmen um seine eigene Schokoladenfirma zu gründen. Die Marke MilkBoy übernahm er von einem Emmentaler Käseproduzenten. Das neue Ziel von MilkBoy ist mit einer Kombination aus Schweizer Milch und Schokolade in den USA erfolgreich zu sein. Dabei setzt das junge Unternehmen auf Schweizer Produktion und möchte sich dadurch von Mitbewerbern abgrenzen. Laut Schmerling gibt es zur Zeit in den USA kaum in der Schweiz produzierte Schokolade. Lindt zum Beispiel produziert die Ware für Nordamerika fast vollständig in den USA. Neben Swiss Made setzt Schmerling auf die Trends nachhaltiger Kakao und natürliche Zutaten. So ist der Kakao für die MilkBoy Schokolade UTZ Zertifiziert. Zusätzlich zu Schweizer Milch sollen weitere regionale Produkte der Schweiz wie Pinienkernöl mit der Schokolade kombiniert werden. MilkBoy gibt es zur Zeit außer im Handel auch in eigenen Geschäften in Zürich und Genf. Mit der Gründung eines Verkaufsbüros in New York setzt der Gründer aber ganz klar auf den US-Markt. Dieser sei wesentlich interessanter als der kleine begrenzte Schweizer Markt, so Schmerling.