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Chocolaterie de l’Opera ruft Schokolade zurück

Arne Homborg
(02.06.2016)
Das französische Schokoladenunternehmen Chocolaterie de l’Opera hat Schokolade aus mehr als 15 Ländern zurückgerufen. Grund für den Rückruf sind erhöhte Werte an Benzo(a)pyren (BaP) und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Beide übersteigen die Europäischen Grenzwerte um mehr als das Doppelte.
Hergestellt wurde die Schokolade von Barry Callebaut in Spanien. Wie Barry Callebaut mitteilt, sind keine anderen Produkte betroffen. Die Schokolade sei nach der Rezeptur der Chocolaterie de l’Opera und mit deren Rohkakao hergestellt worden. Grund für die erhöhten Werte ist nicht die Verarbeitung in der spanischen Fabrik, sondern die Kakaobohnen aus Indonesien. Die erhöhten Werte an PAK und BaP können durch den Boden aufgenommen werden, auf dem der Kakao wächst. Außerdem kann die Art der Trocknung eine Rolle spielen.
Betroffen von den erhöhten Werten sind nur zwei kleine Chargen mit insgesamt weniger als 10 Tonnen Schokolade die Anfang 2015 produziert wurden. Die zwei dunklen Schokoladen mit 62 % und 70 % Kakaoanteil wurden weltweit verkauft. Die Chocolaterie de l’Opera hat bereits alle Kunden über die erhöhten Werte informiert. Die Schokolade wurde in Belgien, Kanada, Frankreich, Indonesien, Italien, Norwegen, Rumänien, Singapur, Spanien, Schweden, Schweiz, Taiwan, Thailand, Vereinigten Arabischen Emiraten und Großbritannien verkauft.