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Israel: Strauss im Verdacht Wucher mit den Schokoladenpreisen zu treiben

Arne Homborg
(02.03.2012)
Der zweitgrößte Israelische Lebensmittelproduzent, die Strauss Gruppe, steht im Verdacht ihre starke Position im Schokoladenmarkt für überteuerte Preise auszunutzen. Strauss hat einen Marktanteil von 60 % am Schokoladenmarkt in Israel. Die Verbrauerorganisation Emun Hazibur wirft dem Konzern in einer Studie vor, dass die Schokoladenpreise rund ein Drittel über den Preisen in vergleichbaren Märkten liegt. Die Wettbewerbsaufsicht in Israel hat entsprechende Nachforschungen angekündigt. Das Unternehmen selbst wird der Verbraucherorganisation vor, dass die Studie fehlerhaft und nicht zutreffend sei. Bereits 2007 gab es ein Verfahren gegen Strauss nachdem die Firma Großhändlern die Rabatte gestrichen hatte, wenn die auch Konkurenzprodukte von Cadbury ins Sortiment aufnahmen. Damals musste das Unternehmen rund 947.000 € Strafe bezahlen.