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Lindt startet US-Kakaoverarbeitung 2010 und testet „Grüne Energie“ aus Kakaoschalen

Arne Homborg
(09.03.2009)
Für den Frühling 2010 hat Lindt & Sprüngli die Eröffnung einer Anlage zur Kakaoverarbeitung in den USA angekündigt. Bislang wird der Kakao ausschließlich in Europa verarbeitet und die Schokolade in Blöcken zur Lindt & Sprüngli Fabrik in Stratham, New Hampshire, transportiert. Dort entstehen dann die Endprodukte für den amerikanischen Markt. Ab 2010 soll die gesamte Produktion von der Kakaobohne bis zum Endprodukt in den USA durchgeführt werden.

Grüne Energie aus Kakaoschalen

Die bei der Produktion als Abfall anfallenden Kakaoschalen sollen, falls möglich, zur sauberen Energiegewinnung eingesetzt werden. Dazu werden zur Zeit Tests in einem Kraftwerk von New Hampshire durchgeführt. In den Test werden neben der zur Zeit eingesetzten Kohle, zusätzlich Kakaoschalen verbrannt. Verlaufen die Versuche erfolgreich, könnte Lindt den bei der Schokoladenproduktion entstehenden Abfall deutlich reduzieren und zugleich den Einfluss auf die Umwelt deutlich reduzieren. Lindt & Sprüngli macht weder Angaben dazu, wie viel Kakaoschalen in Zukunft in den USA anfallen werden, noch ob das Unternehmen für den „Kraftstoff“ Geld erhält.