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Mit CocoaAction geht das bislang größte Projekt für nachhaltigen Kakaoanbau an den Start

Arne Homborg
(22.05.2014)
Die größten kakaoverarbeitenden Konzerne und die beiden führenden kakaoproduzieren Länder Elfenbeinküste und Ghana planen eine neue Nachhaltigkeitsinitiative für den Kakaoanbau unter dem Titel „CocoaAction“. Unter Leitung der World Cocoa Foundation (WCF) soll der Kakaoanbau und die damit verbundenen Gemeinschaften Entwickelt werden. Bis zum Jahr 2020 sollen 200.000 Bauern in der Elfenbeinküste und bis zu 100.000 Bauern in Ghana von dem Projekt profitieren. CocoaAction soll die Kakaobauern unter anderem dabei unterstützen die Produktivität zu erhöhen und die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen zu Verbessern. So soll das Programm auch dazu beitragen illegale Kinderarbeit einzudämmen. Ghana und die Elfenbeinküste produzieren gemeinsam rund 55 % der Weltkakaoernte und sind deshalb ausgangspunkt für CocoaAction. Später soll aber auch eine Ausdehnung auf andere Kakaoanbauländer möglich sein. Auf Seite der Kakao- und Schokoladenkonzerne wird CocoaAction bereits von den größten Kakaoverarbeitern unterstützt, das Programm hofft aber auf weitere Unternehmen die sich CocoaAction anschließen. Zu den Unterstützern zählen bisher ADM, Armajaro, Barry Callebaut, Blommer Chocolate Company, Cargill, Ecom, Ferrero, The Hershey Company, Mars Incorporated, Mondelez International, Nestlé und Olam International Ltd. Weitere Informationen bei der World Cocoa Foundation: www.worldcocoa.org