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Schokoladenmuseum in Köln im Umbruch

Arne Homborg
(05.04.2017)
Vor gut einem Jahr übernahm Annette Imhoff, die Tochter von Museumsgründer Hans Imhoff, gemeinsam mit ihrem Mann Dr. Christian Unterberg-Imhoff die Geschäftsleitung des Schokoladenmuseums in Köln. Seit dem Arbeiten die beiden an der Weiterentwicklung und Modernisierung des 1993 eröffneten Museums. Ganz neu präsentiert sich das Museum mit einem neuem klaren Logo und einem neuem Internetauftritt. Aber auch im inneren des Schokoladenmuseum hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Man legt viel Wert auf „Erlebnisorientierung“ und so können Besucher jetzt an mehr Aktionen die Schokolade mit allen Sinnen erleben und probieren. So wurde unter anderem die im Museum integrierte Schokoladenproduktion um einen Roboter erweitert, der auf Knopfdruck durch einen Besucher ein frisches Stück Schokolade vom Band nimmt und zum Probieren reicht. Schon jetzt eine Aktion die für Besucherschlangen sorgt. Damit der Museumsbesuch insgesamt harmonisch Verläuft und es trotz der rund 600.000 Besucher pro Jahr nicht zu Gedränge kommt, wurde ein neues Konzept zum lenken der Besucherströme umgesetzt. So kommen sich jetzt Einzelbesucher und geführte Gruppen nicht mehr in die Quere.
Das von Hans Imhoff gegründete Schokoladenmuseum gehört zu den mistbesuchten Museen in Deutschland und ist einer der größten Besuchermagnete in Köln: http://www.schokoladenmuseum.de