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Schokolade kann möglicherweise vor Präeklampsie schützen

Arne Homborg
(06.05.2008)
Wie Wissenschaftler in den USA herausfanden, kann Schokolade möglicherweise vor Präeklampsie schützen und so einen Beitrag zur Gesundheit von Schwangeren leisten. Präeklampsie ist eine hypertensive Erkrankung in der Schwangerschaft von der 5 bis 10 % aller Schwangeren Frauen betroffen sind. Symptome sind unter anderem Ödeme, Bluthochdruck, Proteinurie, sowie Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit und Erbrechen. Da die Ursachen für die Präeklampsie bislang nicht geklärt sind, ist eine Behandlung sehr schwierig. Wie die Wissenschaftler der Universitäten von Yale und California jetzt berichten, kann das Risiko einer Präeklampsie durch den regelmäßigen Verzehr von Schokolade gesenkt werden. Untersucht wurde die Wahrscheinlichkeit an Präeklampsie zu erkranken, abhängig vom Schokoladenkonsum. Frauen die zu der 25%-Gruppe mit dem stärksten Schokoladenkonsum gehörten, hatten dabei ein um 69 % geringeres Risiko einer Erkrankung. Die 25%-Gruppe mit dem niedrigsten Konsum erkrankte deutlich häufiger. Von den Schwangeren die weniger als eine Portion Schokolade in den letzten drei Monaten genossen hatten, erkrankten 5,5 % an Präeklampsie. Von der Gruppe mit dem höchsten Konsum, die Angaben 5 oder mehr Portionen pro Woche zu essen, erkrankten nur 2,9 %. Es wird vermutet das die Ursache dafür in den positiven Eigenschaften der Schokolade für das Herz-Kreislaufsystem liegt. Die Wissenschaftler versprechen sich zudem weitere Erkenntnisse über die Ursachen der Präeklampsie. Die Studie untersuchte 2291 Schwangere Frauen die zwischen September 1996 und Januar 2000 ein einzelnes Kind zur Welt brachten. Quelle: Epidemiology May 2008, Volume 19, Issue 03, pp 459-464,
"Chocolate Consumption in Pregnancy and Reduced Likelihood of Preeclampsia"
Autoren: Elizabeth W Triche, Laura M Grosso, Kathleen Belanger, Amy S Darefsky, Neal L Benowitz and Michael B Bracken